017_F-Objektalarm_HST Do-Marten „Brennt Lagerschuppen“

In den frühen Morgenstunden alarmieren Passanten die Feuerwehr in die Hangeneystraße in Marten. Aus einer leerstehenden Lagerhalle steigt Rauch auf. Niemand wird verletzt.

Kurz nach 5:00 Uhr geht der erste Anruf bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Von der nahe gelegenen Feuerwache 5 (Marten) rücken die ersten Fahrzeuge aus. Unterstützung bekommen sie von einem Löschfahrzeug der Feuerwache 8 (Eichlinghofen).

Die ersteintreffenden Kräfte stellen fest, dass es in einem Anbau des etwa 40 mal 10 Meter großen Gebäudes brennt. Sofort wird ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Personensuche in die Halle geschickt. Parallel wird über eine Drehleiter ein weiteres Strahlrohr vorbereitet um das Feuer auch von aussen löschen zu können. Im Gebäude wurden glücklicherweise keine Personen angetroffen.

Da das Feuer einige Zeit unbemerkt geblieben war, konnte es sich in das Dach und in die Aussenfassade ausbreiten.

Um die versteckten Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Daches und der Fassade aufgenommen werden, um diese abzulöschen.

Diese Arbeiten gestalteten sich sehr langwierig und anstrengend und konnten auch nur unter Atemschutz durchgeführt werden. So mussten die eingesetzten Brandschützer immer wieder abgelöst werden. Die Retter setzten zu ihrem Schutz über 20 Atemschutzgeräte ein. Zur Unterstützung der Löscharbeiten von Aussen wurde ebenfalls ein Teleskopmast eingesetzt.

Aufgrund der langen Einsatzdauer und der Witterung wurden die Einsatzkräfte durch die Spezialeinheit „Versorgung“ mit Warm- und Kaltgetränken versorgt.

Um 10:15 Uhr konnte der Einsatzleiter dann endlich die Rückmeldung „Feuer aus“ an die Leitstelle geben. Die Aufräumarbeiten dauerten aber dann noch bis 11:45 Uhr an.

An diesem Einsatz waren insgesamt 54 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, sowie des Rettungsdienstes beteiligt.

Zu weiteren Ermittlungen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

AP – Pressestelle Feuerwehr

013_F-Feuer-2_Lütgendortmunder Hellweg „Dachstuhlbrand“

Gegen 2.00 Uhr wurde die Feuerwehr zum Lütgendortmunder Hellweg alarmiert. In einem unbewohnten 2,5 geschossigen Wohnhaus brannten das Dachgeschoss sowie das 1. Obergeschoss in voller Ausdehnung.

Da eine Brandbekämpfung über den Treppenraum nicht mehr möglich war, löschten die Einsatzkräfte den Brand mit sogenannten Wenderohren über zwei Drehleitern von außen. Weiterhin wurden Riegelstellungen mit Strahlrohren aufgebaut um die angrenzenden Nachbarhäuser zu schützen.

Glücklicherweise sind keine Verletzten zu beklagen. Die Anwohner der Nachbarhäuser wurden für die Dauer des Einsatzes durch den Rettungsdienst betreut.

Die Versorgungsunternehmen sperrten die Strom- und Wasserversorgung des Gebäudes.

Ein angeforderter Baufachberater des Technischen Hilfswerk konnte eine Einsturzgefahr für das Gebäude nicht ausschließen. Deshalb wurden umliegende Bereiche des Lütgendortmunder Hellweg gesperrt.

Die Brandursachenermittlung übernimmt die Polizei.

Im Einsatz befanden sich die Löschzüge der Feuerwache 5 (Marten), Feuerwache 8 (Eichlinghofen) und die Freiwillige Feuerwehr Lütgendortmund sowie der Rettungsdienst. Weiterhin unterstützten Einheiten der Feuerwache 9 (Mengede) und der Feuerwache 1 (Mitte).

AG/OK Pressestelle Feuerwehr Dortmund

006_F-Feuer-2_Immanuel-Kant-Str. „Dachstuhlbrand“

Gegen 16:00 Uhr wurden wir von der Leitstelle als Löschzug zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Immanuel-Kant-Straße alarmiert.🚨 Bereits auf der Anfahrt stellten wir einen große Rauchsäule fest und bekamen die erste Rückmeldung der Kameraden mit, dass es sich um einen Vollbrand handelte.🔥🔥

Vor Ort stellten wir zunächst den Sicherheitstrupp für den unter schwerem Atemschutz eingesetzten Trupp der Berufsfeuerwehr. Durch unsere eigene Verstärkung wurde dann noch eine Riegelstellung auf der Rückseite des Gebäudes aufgebaut, damit der Brand nicht auf andere Gebäude übergreifen konnte.

Im späteren Verlauf des Einsatzes wurden durch uns noch mehrere Atemschutztrupps eingesetzt, welche teilweise die Nachbarhäuser kontrollierten, die Brandbekämpfung im Dachgeschoss oder die Suche nach Glutnestern mit der Wärmebildkamera durchführten.

Dieses Gebäude musste später für unbewohnbar erklärt werden.

Pressebericht der Feuerwehr Dortmund: -> Klick <-

003_F-Feuer-2_Steinhammerstr. „Kellerbrand“

01.01.2020 – Gegen 05:00 Uhr wurden wir als Löschzug im neuen Jahr bereits das erste mal aus unseren Betten geholt. Zuvor schon zwei First-Responder-Einsätze in diesem Jahr, blieb es trotzdem in dieser Nacht nicht ruhig.

Aus dem Haus, in welchem wir bereits am 1. Weihnachtsfeiertag tätig waren, drang dichter Rauch aus einem Kellerfenster. Vor Ort wurde festgestellt, dass es tatsächlich ein Feuer im Kellerbereich gab, welches jedoch zügig gefunden und bekämpft werden konnte. Dadurch, dass das Gebäude schon für unbewohnbar erklärt wurde, gab es glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen.
Trotzdem wurde natürlich das ganze Haus kontrolliert und auch nach versteckten Glutnester gesucht.
Diese Suche blieb ergebnislos.