First Responder

Seit dem Jahr 2000 werden in Dortmund, neben den rettungsdienstlich ausgebildeten Kräften der Berufsfeuerwehr, auch ehrenamtliche Feuerwehrangehörige als „First Responder“, im Folgenden „FR“ genannt, eingesetzt. Sie ergänzen damit die Rettungskette innerhalb der Feuerwehr. Neben der 160-stündigen Ausbildung in Theorie und Praxis gehören auch Fachvorträge von Notärzten dazu. Praktika auf einem Rettungswagen (RTW) runden die Ausbildung ab. Der Lehrgang endet mit der Prüfung zum Rettungshelfer. Jährliche Fortbildungen garantieren den aktuellen Wissensstand der FR.

AED

Grundsätzliche Aufgabe der FR ist es, dass therapiefreie Intervall so kurz wie möglich zu halten, um in Not geratenen Patienten eine höhere Chance auf vollständige Genesung zu ermöglichen. Sie leisten erweiterte Erste Hilfe sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen, erkunden die Lage und geben eine qualifizierte Rückmeldung an die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund weiter.

FR überbrücken mit ihrem Wissen in Theorie und Praxis die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels und unterstützen diese gegebenenfalls bei der weiteren Versorgung des/der Patienten sowie bei der Vorbereitung des Transports ins Krankenhaus.

Notfallrucksack

Die FR werden über digitale Funkmeldeempfänger rund um die Uhr von der Einsatzleitstelle alarmiert und rücken in der Regel zu zweit mit einem Einsatzfahrzeug und der medizinischen Basisausrüstung, zu der ein Notfallkoffer, eine Sauerstoffeinheit und ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) gehört, vom Gerätehaus aus.

Zwar können FR den Rettungsdienst nicht ersetzen, sie sind aber ein wichtiger Bestandteil innerhalb dessen und ermöglichen durch konkrete Rückmeldungen über Funk eine effektivere Disposition durch die Einsatzleitstelle.

Teil der First Responder Mannschaft des LZ 19

First Responder Anzüge